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Buchkritik

Das Leben der furchtlosen Bäuerin Mina Hofstetter

von Deutschlandfunk Kultur, 25. November 2024 Sie war Feministin und Pionierin des biologischen Landbaus. Im Sachbuch „Mina Hofstetter“ entwirft der Historiker Peter Moser eine biografische Skizze der Schweizer Landwirtin und macht von ihr verfasste Briefe, Artikel und Manuskripte erstmals zugänglich.
Das Leben der furchtlosen Bäuerin Mina Hofstetter
Cover des Buchs „Mina Hofstetter“ von Peter Moser, erschienen im Oekom-Verlag

Zur Buchbesprechung: Über das Leben von Mina Hofstetter im Deutschlandfunk Kultur

Mina Hofstetter (1883–1967) war eine Pionierin des biologischen Landbaus. In den frühen 1920er-Jahren stellte sie ihre Ernährung auf Rohkost um und richtete danach den landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Familie auf eine viehlose Bewirtschaftung aus. Zudem schuf sie auf dem Hof am Greifensee im Kanton Zürich eine »Lehrstätte für biologischen Landbau«, die Menschen aus aller Welt besuchten, und hielt Vorträge in vielen europäischen Ländern. Die siebenfache Mutter war Teil eines internationalen ökofeministischen Netzwerkes und spielte in der Women’s Organisation for World Order (WOWO) eine wichtige Rolle.

Entgegen der Vorstellung, dass Bäuerinnen keine schriftlichen Quellen produzieren, basiert vieles von dem, was wir heute über Hofstetters Tätigkeiten, Wahrnehmungen und Deutungen wissen, auf ihren eigenen Texten. In diesem Band werden daher erstmals ihre in vielen Ländern aufbewahrten Briefe, Manuskripte und weitere Texte gesammelt zugänglich gemacht.

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